Supermarktketten missachten tagtäglich Arbeits- und Menschenrechte
>> Unfairen Einkauf stoppen
Protestaktion der Supermarktintitiave! Unfairen Einkauf stoppen - für Arbeits- und Menschenrechte
Supermarktketten drücken ihre Lieferanten im Preis und setzen unfaire Einkaufspraktiken ein. Die Leidtragenden dieser preisaggressiven Einkaufspolitik der Supermarktketten sind Arbeiter/innen in der Produktion hierzulande und in Entwicklungsländern sowie Beschäftigte im Verkauf. Hungerlöhne, miserable Arbeitsbedingungen, Überstunden und zunehmend unsichere Arbeitsverhältnisse sind die Folge.
Der Einkauf der Supermärkte geht uns alle an!
Einkaufen gehen in einem Supermarkt – die alltäglichste Sache der Welt! Ob Bananen, Milch, Brot oder sogar Kleidung, alles, was man täglich zum Leben braucht, gibt es im Supermarkt.
Supermärkte entscheiden nicht nur was bei welchem Lieferanten eingekauft wird, sondern implizit auch unter welchen Bedingungen es hergestellt wird. Ihre Auswahl bestimmt unser Angebot!
Immer weniger Supermärkte haben immer mehr Macht
Große Supermarktketten breiten sich unaufhörlich weiter aus. Vor knapp zehn Jahren gab es noch acht große Supermarktketten in Deutschland, die gemeinsam über einen Marktanteil von 70 Prozent verfügten. Heute teilen sich die sechs führenden Supermärkte 90 Prozent des Marktes. Je größer sie sind, desto stärker können sie den Lieferanten und Erzeugern ihre Preise und Konditionen diktieren.
Mit der Macht steigt die Gefahr des Missbrauchs
Wer die Preis-, Qualitäts- und Liefervorgaben der Supermärkte nicht akzeptiert, ist raus aus dem Geschäft. Unfaire Einkaufspraktiken sind keine Seltenheit. So müssen Lieferanten Gebühren bezahlen, um ins Sortiment mit aufgenommen zu werden, oder verdorbene bzw. beschädigte Ware zurücknehmen. Oftmals werden Vertragsbedingungen im Nachhinein geändert.
Wer zahlt den Preis? – Die Arbeiter/innen in Deutschland
Im Verdrängungs- und Preiswettkampf haben die Arbeiter/innen das Nachsehen. Niedriglöhne und Minijobs bedeuten für viele arm sein trotz Arbeit. Extremer Leistungsdruck und Bespitzelung sind keine Seltenheit. Grundlegende Arbeitsrechte werden häufig missachtet.
Wer zahlt den Preis? – Die Arbeiter/innen in den Entwicklungsländern
Auch im Süden bedeutet mehr Preisdruck für die Arbeiter/innen mehr Überstunden, Löhne, die nicht für den Lebensunterhalt reichen und zunehmend unsichere Arbeitsverhältnisse. Frauen und Migranten werden schlechter entlohnt, diskriminiert und schikaniert. Der Einsatz zum Teil verbotener Pestizide gefährdet nicht nur ihre Gesundheit, sondern schadet auch der Umwelt.
Es ist Zeit zu handeln!
Der Frage des Missbrauchs der Einkaufsmacht muss auf den Grund gegangen werden. Die Supermärkte müssen ihre Einkaufspraktiken drastisch ändern. Für den Einkauf muss gelten: fair, umweltgerecht, sozial! Mit dem regionalen Einkauf können hiesige Bauern unterstützt werden.
Aktuelles
Pressemitteilung vom 05.07.2010
Preisdrückerei der Supermarktriesen heute erstmals Thema im
Bundestag
... lesen
„Im öffentlichen Interesse: ein fairer Wettbewerb“, Positionspapier der Supermarktinitiative zur Nachfragemacht des Lebensmitteleinzelhandels
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Öffentliche Anhörung „Angebots- und Nachfragemacht des Lebensmitteleinzelhandels und die Auswirkungen auf die Verbraucher“ - Stellungnahme von Marita Wiggerthale, Ausschuss Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Deutschen Bundestages am 05. Juli 2010 in Berlin
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Dieser Flyer kann per e-mail (info@supermarktmacht.de) bestellt werden ... download
News
Das Glas ist halbvoll (Handelsblatt vom 19. Februar 2010) lesen
Lebensmittelpreise sind laut HDE marktgerecht – Keine generelle Nachfragemacht des Handels (LZ vom 3. Februar 2010 (Auszug)) lesen
Fruit Logistica startet in Berlin – Fruchthandelsverband kritisiert Rabattschlacht der Discounter (LZ vom 3. Februar 2010 (Auszug)) lesen























