Der Lebensmittelmarkt in Deutschland ist in der Hand von fünf
Supermarktketten. Der Wettbewerb ist knallhart. Jeder will ein größeres Stück
vom Kuchen.
Die Schlacht um Marktanteile ist eine Schlacht um den niedrigsten Preis,
und sie wird auf der Einkaufsseite geschlagen. Die Lieferanten werden im Preis
gedrückt.
Billiges wird billig produziert. Leidtragende sind Arbeiter/innen und
Bauern.
Transparenz als erster Schritt für gesellschaftliche Unternehmensverantwortung. Verbindliche Offenlegungspflichten können hier helfen.
Es ist Zeit zu handeln! Wir fordern:
1. Menschenwürdige Arbeitsbedingungen
2. Freie Betriebsratswahlen und ungehindertes Arbeiten der Betriebsräte
3. Ökologische Mindeststandards in der gesamten Lieferkette
4. Ortsübliche tarifliche Löhne für alle geleisteten Arbeitsstunden
5. Ein Ende der unfairen Einkaufspraktiken der Supermarktketten
6. Informationspflicht der Supermarktketten über die Umsetzung der Arbeits- und Menschenrechte bei ihren Lieferanten